Sydney: Bondi Beach

Copacabana in Australien.

Mit dem Unterschied: Hier fressen dich die Haie.

Etwa sieben Kilometer östlich der Stadtmitte liegt der wohl bekannteste Strand von Sydney: Bondi Beach. Berühmt für seine Tradition unter Surfern, viel beachtet für seine jährlichen Events, zu denen die Menschen in Massen strömen, Geburtsstätte der Surf Lebensretter, die sich von dort aus über ganz Australien und die Welt entwickelten.

Bondi-Beach-Waves

Aber Bondi Beach, den man heute bequem per Strassenbahn erreicht, ist nicht nur die Hochburg von Surfern, sondern auch Cat Walk der Schönen der Stadt. Was vermeintlich dem aktuellen Schönheits-Hype der Jugend unter Männern wie Frauen nahe kommt, zumindest selbst davon überzeugt ist, findet an seiner Pormenade seinen Auftritt in den Bars, Cafes und Boutiquen.

Australiens wichtigstes Kuzfilm-Festival, das Flickerfest, findet hier im Januar direkt am Strand statt wie der traditionelle City-to-surf-Lauf, zu dem mal eben achtzigtausend Teilnehmer in Sydney Inner City antreten.

Bevor man als Unkundiger sich in die Wellen wagt, sollte man vorher sich über die stets vorhandenen Strömungen, auch und vor allem an den angeschlossenen Südstränden informieren. Und auch nicht ganz unvorteilhaft ist zu wissen, was macht man bei der Durchsage: Shark Alarm?

Auf keinen Fall sollte man dem Herdentrieb folgen und sich so verhalten, wie es die Aussies auf ihren Brettern handhaben; nämlich gar nichts tun. Einfach weiter Spass haben.

So ist er halt der Aussie an Bodi Beach. Der geht doch nicht raus, wegen eines Fischs. Ich rate Ihnen: Tun Sie es. Seien Sie eine Memme, ein Weichei oder sonst was. Ist gesünder.

A propos: Jedes Jahr erwischt der Fisch dann doch ein paar von den blonden, tiefgebräunten Sixpacks. Viel übrig ist dann von denen auch nicht, nachdem der Fisch gefrühstückt hat – RIP.

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Oberbayer

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