Sydney: Opera

Schön, wie die Gioconda.

An einem Ort, der schöner nicht sein kann.

Gegenüber in den alten Docks an der Harbour Bridge und im Museum of modern Art streitet man aufrichtig darum, ob es Schönheit im Sinne des Schönen der alten Griechen heute noch geben kann. Die Antworten der zeitgenössischen Kunst tendieren wohl zu: Nein!

Sydney Opera

Wie die Gioconda steht die Opera als gewissermaßen architektonisches Pendant dort an ihrem angestammt Platz, was der fröhlichen Kaufmannsgattin Lisa nicht beschieden war. Hinter dickem Glas im Louvre hat sie bestimmt etwas von ihrer sagenhaften Heiterkeit zugunsten eines rätselhaften Lächelns eingebüßt, die Oper aber strahlt nach wie vor im Glanze ihres weißen Dachgewerks aus schwedischen Keramikfliesen in den tief-blauen Himmel. Ihre Spiegelungen in der türkis-blauen Wasseroberfläche der Sydney Cove wirken ein übriges in diesem Schauspiel der Schönheit.

Das Bauwerk ist eine zeitlose Hommage an menschliche Kultur, attraktiv wie kaum ein zweites. Und das beweisen nicht die Statistiken, die vom meist fotografiertenh Bauwerk der Welt sprechen, was es sicherlich ist. Gehen Sie mal hin und spüren Sie den andächtigen Respekt, der ihr auch aussen entgegengebracht wird. Selbst Kinden schreien leiser vor ihren Stufen. Und wenn Sie schon mal da sind, gehen Sie auch mal rein.
Den besten Blick auf die Oper haben Sie von der anderen Seite unter der Harbour Bridge.

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Oberbayer

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