Great Ocean Road - Seite 2

Traumstraße nach Melbourne hin.

Twelfe Apostels, Great Ocean Road, AustraliaÜber den Verlauf der Great Ocean gibt es zahlreiche Interpretationen, was man noch dazuzählen sollte – im Sinne von: must see – oder was einfach nur Geografie ist und sonst weiter nichts.
Bei Geelong zweigt der Surfcoast Highway vom Princes Highway ab und führt nach Torquay. Dieser erste Abschnitt wird in den meisten Reiseführern als Teil der Great Ocean Road aufgeführt, gleichwohl deren offizieller Beginn außerhalb von Torquay liegt.

Von Torquay aus folgt die Great Ocean Road dem Verlauf der Küste und verbindet das Surferparadies Bells Beach und die Ferienorte Anglesea, Lorne und Apollo Bay. Die Berge des Hinterlandes begleiten diesen Abschnitt nahe am Meer und die Strasse verläuft sehr kurvenreichen, was dem Fahrer nach einer langen, ermüdenden Passage wohltuend das vermehrt ausgeschüttete Adrenalin wieder spüren läßt.

Auf  diesem Abschnitt bietet die Great Ocean großartige Ausblicke auf die Bass Strait und den Südlichen Ozean, malerische Sandstrände und steil zum Meer hin abfallende Felsküsten. Zwischen Anglesea und Lorne liegen Aireys Inlet und Fairhaven, die für den wilden Fairhaven Beach bekannt sind. Kennett River wird von vielen Touristen an der Grey River Road zum Beobachten von Koalas aufgesucht wird. Weiter 20 Kilometer in südwestlicher Richtung liegt Apollo Bay, wo der 104 Kilometer lange Great Ocean Walk beginnt, ein, nett gesagt, Wanderweg, der an spektakulären Abschnitten mit wenig auf diesem Globus zu vergleichen ist.
Westlich von Apollo Bay verläuft die Great Ocean Road landeinwärts und führt durch den Great-Otway-Nationalpark mit seinen  Regenwäldern. Zwischen Cape Otway und Lavers Hill befindet sich der Ort Glenaire und der unter Surfern weithin bekannte Johanna Beach.
Der anschließende Teil der Küste im Port-Campbell-Nationalpark imponiert durch einige der beeindruckendsten Küstenlandschaften der Welt und wird meisten mit „Der Great Ocean“ gleichgesetzt. Die bekanntesten Felsformationen: Twelve Apostles, Loch Ard Gorge mit dem eingestürzten Island Archway, The Grotto, die schmale Klippe Razorback und London Arch sind dabei die bekanntesten. Dieser Küstenabschnitt wird auch Shipwreck Coast genannt, die mit mehr als 80 gesunkenen Schiffen zu trauriger Berühmtheit geworden ist.

Danach verläuft die Great Ocean Road eher unspektakulär im Hinterland der Küste durch kleinere Ortschaften, bevor sie bei Allansford wieder auf den Princes Highway trifft und endet.

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