Sardinien: Sport

Ohne Golf

Outdoor Sport für jedes Alter und jeden Anspruch.

Sardinien

Durch ihre abwechslungsreiche Natur und Landschaft ist Sardinien für Aktivurlauber ausgezeichnet geeignet.
Die wunderbaren Wälder und Berge laden zum Wandern ein, wobei die anmutigen kargen Felslandschaften und Schluchten jedes Klettererherz höher schlagen lässt. Verlassene Hirten- und Maultierpfade bieten ideale Mountainbike- und Trekkingrouten und auch die Küste Sardiniens hat mit ihrer Länge von 1800 km für jeden Wassersportler etwas im Angebot. Egal ob Windsurfen, Wellenreiten, Kajakfahren, Segeln oder Tauchen. Hier kommt jeder auf seine Kosten.

Free climbing

SardinienDie Natur hat Sardinien einige der besten Klettergebiete Europas geschenkt. Die über die Jahrtausende durch Wind und Wetter geformten Felsformationen bieten Kletterern der verschiedensten Könnensstufen atemberaubende Wände – ob an der Küste oder im Landesinneren.

Klettern kann man hier eigentlich das ganze Jahr über. Jedoch die beste Zeit ist im Frühjahr oder Herbst. Der Sommer kann mit 30° und mehr einfach zu heiß werden.

Die schönsten Gebiete findet man an der felsigen Ostküste. Während Dorgali und Ulassai etwa 25 km landeinwärts sind, liegt das Klettergebiet von Cala Gonone an der Küste.

Der richtige Ansprechpartner für geführte Klettertouren auf Sardinien ist Porto Sosàlinos.

Wandern

Die Berge mit ihren alten Hirtenpfaden und Geländepisten sind ideal für Wanderungen und Trekkingtouren. Hier erfährt der Besucher die einsame und oftmals unberührte Natur Sardiniens in voller Pracht. Sofort steigen einem die Düfte verschiedenster wilder Kräuter in die Nase, welche die unbeschreiblichen Eindrücke noch verstärken.

Ideal für eine Wanderung ist die Punta La Marmora, der Gipfel des im mittleren Osten gelegenen Gebirges von Gennargentu. Der mit 1834m höchste Gipfel Sardiniens ist im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt einer etwa 5 Stunden dauernden Wanderung. Er bietet bei klarem Wetter einen atemberaubenden Rundumdblick über die Insel. Der Weg ist gut markiert und beginnt an der Talstation des Skilifts am Monte Spada.

Sie sollten unbedingt gute Wanderschuhe und angemessene Kleidung tragen. Vergessen Sie das Trinkwasser nicht und denken Sie daran, Sie sind im Hochgebirge!

Biken

SardinienDie unberührte Natur der Insel lässt jedes Mountainbiker-Herz höher schlagen. Hier kann man Touren für jeden Geschmack machen. Von herrlichen Trekkingtouren bis zu atemberaubender Crosscountry-Action, bei denen man gerne Höhenunterschiede von bis zu 800m erlebt.

Für jede Tour, egal ob Trekking oder Cross, sollte man vorher genau eine Route festlegen oder sich gleich an einen ortsansässigen Bikinig-Experten wie den Gallura Bike Point wenden. Wer sein Bike nicht mit in den Urlaub nehmen will, kann hier top gewartete Mountainbikes, Trekkingräder und sonstiges Equipment mieten. Der Gallura Bike Point bietet auch geführte Touren jeden Schwierigkeitsgrads an, die einen sicher ans Ziel bringen.

Eins gilt für alle – verlasst die Natur so wieder, wie ihr sie angefunden habt. Und ganz wichtig – vermeidet im Hochsommer Funken oder gar offenes Feuer. Durch die große Hitze und extreme Trockenheit in dieser Zeit entstehen oft unkontrollierbare Großbrände, die hektarweise Wald und Felder vernichten.

Windsurfen / Kiten

SardinienWind gibt es auf der Insel wie Schafe – und zwar richtig viel! Windsurfen in Chia, Südküste SardinienDie 1800 km lange Küste Sardiniens, egal ob Ost oder West, ist mit Wind gesegnet. Die Nordküste zwischen Olbia und Castelsardo hat allerdings die besten Bedingungen.
Der Spot Porto Polo bei Palau ist ein wahres Wind- und Kitesurf Eldorado und zählt nicht ohne Grund zu den besten Windsurfrevieren Europas. Während an der Westküste der Mistral die Badegäste sandstrahlt, ist es an der Ostküste der Levante und Scirocco.Die Wassertemperaturen sind von Ende Juni bis Ende September zwischen 20 und 25 Grad. Im Winter sinkt sie auf etwa 14 Grad, was aber mit einem langen 3/2er Wetsuit gut zu ertragen ist.
Spots gibt es ohne Ende. Eine genaue Auflistung finden Sie hier: Webseite Sardinien.

Wellenreiten

Wellenreiten im Mittelmeer? Klingt komisch, ist es aber nicht! Sardinien bietet die besten und beständigsten Wellen im Mittelmeer. Und es kann groß werden, richtig groß! Einige Spots halten locker “double overhead”.

Wellenreiten in Capo Mannu

SardinienDie beste Zeit ist von Oktober bis Mai. Allerdings kann es auch im Sommer gute Wellen geben.
Auf Sardinien werden Swells durch die großen mediterranen Winde generiert. Die besten und beständigsten Wellen findet man an der Westküste. Hier ist der Maestrale für den Surf zuständig. Von Alghero bis runter nach Iglesias liegen hervorragende Spots, wie z.B. Capo Mannu, Puzu Iddu oder S’Archittu. Hier wird es bei guten Wellen aber auch gerne mal voller im Wasser.
Die Locals sind in der Regel freundlich, da hier noch kein richtiger Surftourismus wie am Atlantik herrscht. Aber trotzdem – verhaltet euch wie in jedem fremden Lineup. Seid nett, setzt euch erst mal an die Wellenschulter und respektiert die Locals. Dann lassen sie euch auch garantiert die ein oder andere gute Setwelle.
Im Südlichsten Teil Sardiniens liegen auch einige Top-Spots. Die Gegend nennt sich Chia. Hier findet ihr mehrere Buchten mit Namen wie “il morto” (der Tod!) oder “Pipeline” (Ihr wisst, was das heißt…)

In Oristano an der mittleren Westküste gibt es das Is Benas Surfcamp, wo man Kurse und geführte Surftouren in der Umgebung machen kann. Mehr Informationen hierzu unter: Webseite Is Benas Surf Club.

Tauchen

SardinienDas klare und unverschmutzte Wasser macht jeden Tauchgang vor Sardiniens Küste zum Erlebnis. Sardinien bietet die wohl artenreichsten Fisch- und Korallenbestände im Mittelmeer. Dank eines sanften, qualitativ hochwertigen Tourismus gelten Sardiniens Tauchreviere noch als Geheimtip.
Rund um die Insel findet man professionelle Tauchbasen. Dort kann man noch fast unberührte Unterwasserlandschaften wie aus dem Bilderbuch erkunden. Speziell die nordwestliche Ecke rund um Alghero hat eine Menge zu bieten, sowohl unter als auch über Wasser.
Das Meeresschutzgebiet rund um Capo Caccia ist geprägt von den Höhlen, Grotten und Spalten im Fels.
Dementsprechend vielfältig ist die Flora und Fauna. Die Edelkoralle haben wir bisher nur hier in größeren Mengen gesehen.
Aber auch an Fisch gibt es hier alles, was das Mittelmeer zu bieten hat, von Barrakudas über Zackenbarsche bis zu Delfinen ist alles möglich.

Unter Wasser sind vom Meer aus unzählige Höhlen und Grotten in allen Schwierigkeitsgraden zu erforschen, aber auch von Land aus kann in einige Höhlen abgetaucht werden. Die Grotten (viel Platz, kein Sediment, Blick ins Freiwasser) können noch mit Sporttauchausrüstung erkundet werden, für die Höhlen ist eine angepaßte Ausrüstung und Ausbildung notwendig.

Nicht nur für Tauchexperten lohnt sich die Erforschung der unzähligen Unterwasserhöhlen und Riffe Sardiniens. Bei vielen, der oftmals deutsch- und englischsprachigen Tauchschulen kann man auch Tauchkurse unter proffesioneller Leitung absolvieren. So etwa in Alghero bei SardaDivers.

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