Golfreisen: Seychellen

Wo liegt der Schatz von La Buse?

Trauminseln vor der Küste Ostafrikas.

SeychellenWas wollen Sie? Eine Runde golf spielen auf Praslin? Mit Ihrer Frau oder Begleiterin im seidenfeinen, weißen Sand von La Digue auf den Sonnenuntergang warten? Eine Coco de Mer bestaunen? Mit einer hundertjährigen Riesenschildkröte auf Moyenne um die Wette rennen? Oder gleich da wie Tausende vor Ihnen nach dem Schatz von La Buse graben?

Schwierig Entscheidung, nicht wahr? Aber die Seychellen können Ihnen leicht noch viel mehr Kopfzerbrechen machen. Welche, der Inseln wollen Sie besuchen? Wie viele in einem Urlaub und wie lange wollen Sie auf den einzelnen Inseln bleiben? Denn jede der Inner Islands hat ihre eigenen Reize.

Inner Islands bzw. das Seegenbiet dort wird auch als Seychelles Bank bezeichnet, zählt 32 Inseln, zu denen die Hauptinsel Mahé, Praslin und La Digue als die größeren zählen.

Weitere und bemerkenswerte Inseln dieser Gruppe sind auch: Silhouette, die wesentlich kleineren, kaum größer als 1km² messenden 1Île du Nord, Frégate, Île Aride und die Île Denis mit ihren zauberhaften Landschaften und endemischen Pflanzen- und Tierwelten.
Sie bestehen aus Granitgestein, bis auf die am nördlichen Rand der Seychelles Bank befindlichen Inseln Bird Island und Île Denis, die ihrer Entstehung nach Koralleninseln sind.

Die Bevölkerung, die Seychellois, besteht bis heute zu über 90 Prozent aus Nachfahren der aus verschiedenen französischen Kolonialgebieten eingewanderten Siedler und ihren afrikanischen Arbeitssklaven und ist zu über 80 Prozent katholisch. Protestanten oder Anglikaner, meist Nachfahren britischer Seeleute und Farmer, folgen mit knapp 7, 5 Prozent gehören dem sunnitischen Islam an, 3 Prozent sind Hindus.

SeychellenDie Geschichte des heutigen Inselstaates im Indischen Ozean ist bislang nicht ganz aufgeklärt, aber vieles spricht dafür, dass die Inseln ursprünglich von arabischen Händlern entdeckt wurden.

Fest steht, dass 1502 Schiffe der Flotte des portugiesischen Entdeckers Vasco da Gama bei den Inseln der Amiranten, heute zu den sog. Outer Islands gehörend, ankerten.

Aber erst 250 Jahre nach ihrer Entdeckung und Bekanntwerdung in Europa wurden die Seychellen von den Franzosen dauerhaft besiedelt.
Der französische Kapitän Lazare Picault fand, von Mauritius kommend, 1742 zufällig die bis dato herrenlosen Inseln und 1756 wurden diese als französisches Territorium annektiert. Franzosen und Briten stritten über fünfzig Jahre lang in erbitterten und blutigen Seekriegen um die Vorherrschaft in diesm Seegebiet des Indischen Ozeans, bis der als Seeheld in Britannien verehrte Robert Surcouf den Konflikt siegreich für die Briten beendete.

Die Seychellen wurden annektiert und unter britischer Herrschaft Teil der Kolonie Mauritius. 1903 erhielten sie den Status einer eigenständigen Kolonie, Selbstverwaltung erlangten die Seychellen 1970. 1976 wurden die Seychellen unabhängig, die Inselrepublik verblieb aber bis heute im Commonwealth. Warum die meisten Inseln ihre französischen Namen behalten haben und nicht auch symbolisch von den Briten besiegt wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.

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