Golfreisen: Kreta

Die Welt der Minoer.

Am Ursprung unserer europäischen Kultur.

 

Archäologisches Museum in Heraklion, Kreta

Kreta: Iraklio Archäologisches Museum

Auf zwei Etagen minoische Kultur

  Neue Sicht auf Europas älteste Hochkultur. Das Archäologische Museum in Iraklio (Heraklion) gilt als bedeutendste Antikensammlung Griechenlands nach dem Nationalmuseum in Athen. Einzigartig. Faszinierend sind die Exponate seit 2014 ...

Kreta - Chania - Archäologisches Museum

Kreta – Chania Archäologisches Museum

Kleinod der minoischen Kultur

Über den Rand der Geschichte Europas schauen. Es ist wenig beachtet, wird wenig besucht von den Gästen der Stadt, obwohl es unter Eingeweihten einen ausgezeichneten Ruf hat. Es ist ein ...

Kreta-Elounda

Von Heraklion über Gournia nach Elounda

Einst das St. Tropez von Kreta

  Von Heraklion aus geht ein Weg Richtung Osten auf der Nationalstraße 90 über Malia, Neapoli nach Agios Nikolaos und von dort Richtung Norden nach Elounda. Aber wenn Sie schon ...

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Kreta: Am Sitz der Götter.

Anmutsvoll und ringsumflossen.

Wo Zeus und Minos miteinander sprachen. Kreta ist ein Land im dunkelwogenden Meere, Fruchtbar und anmutsvoll und ringsumflossen. Es wohnen Dort unzählige Menschen, und ihrer Städte sind neunzig: Völker von ...

Tintenfisch

Kreta: Der Süden

Ruhig, abgeschieden bisweilen.

Kreta für Besinnliche. Der Süden der Insel Kreta ist, bis auf die östlichen Teile, die auch überwiegend touristisch geprägt sind, ruhig und besinnlich. Also eher für Menschen, die Ruhe oder ...

Kreta

Kreta: Der Westen

Das Highlight der Insel.

Der Westen bietet das beste, was Kreta hat. Und an vorderster Stelle steht da sicherlich Falasarna. Falasarna, oder wie auch zu finden in der Schreibweise: Phalasarna (griechisch Φαλάσαρνα) bezeichnet war ...

chania-panorma

Kreta: Chania

Von König Minos erbaut.

Von den alten Venezianern verschönert. Chania ist heute eine Hafenstadt, die zur Zeit der Herrschaft der Venezianer eine große und langjährige Blüte als Handelsstadt erlebt hat. Erbaut wurde Chania in ...

Linearschrift A, Archäologisches Museum Chania

Kreta: Iraklio

Herkulesstadt.

Haupstadt mit schöner Altstadt. Iraklio ist die Hauptstadt der Insel, wiewohl Chania dies zu Zeiten der Venezier war und auch nach wie vor Rethymnon einige hauptstädtische Funktionen bzw. Administrationen beherbergt. ...


Chania, Kreta

Der Mensch, zumindest der an geistigen Dingen orientierte, kann von der Suche nach der Wahrheit und nach seinem Ursprung nicht lassen. Für minoische Zeitdimensionen recht spät, gerät diese Suche historisch nach den Vorsokratikern, also etwa tausend Jahre später, zum Glauben bzw. der Vorstellung an einen einzigen Grund, einer ungeteilten Wahrheit. Für den Minoer skandalös.

In der Welt der Minoer scheint es solcherart metaphysische Einengung nicht gegeben zu haben, wie wohl wir wissen, dass wir uns dem Denken der Minoer mühsam und phantasievoll allenfalls etwas nähern können. So lange es nicht einmal gelingt, die berühmte Linearschrift A zu entziffern, bleibt uns wohl vieles aus der Zeit zwischen 3000 und 1500 v. Chr. dunkel und rätselhaft. Und damit auch unser Ursprung und damit die Vorzeit unserer Wahrheitssuche.

Im Folgenden finden auch eher weniger wissenschaftlich und an archäologischer Exaktheit orientierte Leser ihr Auskommen, als vielmehr phantasievolle und jene, die es nicht immer ganz so ernst mit der Wahrheit und dem Ursprung nehmen.

Am Logos verzweifelt.

Linearschrift A, Archäologisches Museum Chania

Alora, diese Bestimmung des Logos als die eine Wahrheit und Ursprung, als universelle Essenz des Seins war Minoern fremd. Noch die sogenannten Vorsokratiker, immerhin mindestens tausend Jahre im Denken später, mochten in der Welt, im Sein und im Werden nichts einheitliches, einer, von der Vernuft geleiteten Welterfahrung erkennen, was Teile der abendländischen Metaphysik uns gerne weismachen möchten.

Nietzsches radikale Sicht auf Heraklits Lehre vom Werden, Heiderggers Zeitlichkeit des Seins, aber auch Dichter und Schriftsteller wie Hölderlin und Beckett, nicht zu vergessen J. Joyce und einige andere mehr, suchten nicht nach bzw. glaubten nicht an den berühmten „archimedischen Punkt“, sondern erinnerten an etwas, was scheinbar unwiderbringlich verloren scheint; wie Heidegger formulierte: die Wahrheit als Unverborgenheit, der kein Logos hinter den Dingen, dem Seienden, hinterherdenkt und meint, sie dahinter erkennen zu können.

Kreta, KnossosKreta, KnossosWas, wenn Kreta selbst uns eine Spur des Seinsvergessens öffnete? Kühn, zugegeben, auch etwas romantisch mithin.

Aber wo sonst, wenn nicht hier auf dieser Insel blickt man zurück in eine Zeit, die von einer anderen, als unserer christlich-abendländischen Metaphysik geprägt ist. Selbst weit noch vor Platon und Aristoteles ihre Ursprünge hat. Ursprünge deshalb, weil es einen, den einen nicht gibt.

Es sei denn, man hält es mit den heutigen Kreationisten aus den USA. Die haben ja selbst mit Darwin ihre liebe Mühe, zumal ihre Zeit des Vergessen erst vor ca. vierhundert Jahren begonnen hat. Ihnen sei doch aber selbstverständlich der gleiche Zeitraum wie uns gestattet, den Weg der Metaphysik in Gänze zu durchmessen; sehen wir demnach in ca. viertausend Jahren bei unseren transatlantischen Bündnispartnern wieder nach, wie der Stand der Dinge dann ist.

Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2: Am Logos zerstritten.

Ein Kommentar
  1. Gast sagt:

    Die Luft ist klar, ausgewaschen durch Regenschauer. Die Sicht ist gestochen scharf. Die Olivenernte ist im vollen Gange! Ob Anwalt, Steuerberater, Hotelier oder Verkäuferin und natürlich die Bauern, alle sind Sie auf dem Feld. Denn auf Kreta besitzt irgendwie jeder Olivenbäume, die darauf warten, abgeerntet zu werden. Ja sogar der Anwalt mutiert zum Bauern.

    Man freut sich auf diese abwechselnde Tätigkeit, die vollen Körpereinsatz fordert. Wir sprechen aus Erfahrung, denn das haben wir selbst gerade hinter uns gebracht. Überall das Geräusch von Motorsägen, denn die Olivenbäume müssen nicht nur abgeerntet -, sondern auch noch beschnitten werden.

    Überall der Geruch vom brennenden Olivenholz. Die Brennsaison auf Kreta beginnt ab dem 01.11. und endet am 30.03. wobei jeder bis spätestens Ende Januar mit seiner Arbeit fertig sein möchte. Es schweben Gelächter und manchmal auch Lieder singender Menschen (leider auch Handyklingeltöne!) aus den Olivenhainen. Man hat den Eindruck, dass die sonst so menschenleeren Olivenhaine, jetzt auf einmal zum Leben erwecken.

    Die Straßen sind überzogen von Schlamm, durch die aus den Olivenhainen herausfahrenden Traktoren. Aber auch ein Olivenölfilm, durch herabfallende Oliven, durchzieht die Straßen. Die Touristen sind weg. Jetzt dominieren die Bauern mit ihren Traktoren die Straßen. Stolze Bauern mit vollbeladenen Olivensäcken bringen ihre Oliven zur Presse, denn es war eine super tolle, reiche Olivenernte dieses Jahr!

    Die „Lefka Ori“, die so genannten Weißen Berge mit über 2000 M hohen Gipfeln sind wie mit Puderzucker überzogen. Jetzt fängt es dort auch schon zu schneien an, während es an den Küstenregionen noch mollige 16 Grad sind.
    Es grünt schon überall, Zwiebelblumen kommen zum Vorschein und die Orangen- und Zitronen-Bäume sind in voller Pracht.

    Aber auch das Weihnachtsfest steht auf Kreta vor der Tür. Die Innenstädte von Chania, Rethymnon, Agios Nikolaos und Heraklion sind mit Lichterketten geschmückt. Auch auf Kreta geht in den Wintermonaten die Sonne schon früh unter, und das Lichterspiel der weihnachtlich dekorierten Geschäfte und Tavernen kommt besonders zur Geltung.

    Man bereitet sich auf die Feiertage vor. Für die meisten ist die Ernte zu Ende und man freut sich auf die freien Tage mit der Familie.

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