Golfreisen: New York City

City that doesn’t sleep.

Man hasst sie, oder man liebt sie.

Das einzige, was man in New York nicht findet, sind Menschen, denen die Stadt egal ist; die also cool sind. Man kann, ja muss versuchen, cool zu bleiben, aber cool sein, das wird man nie. Man hasst New York, man liebt die Stadt. Egal ist sie einem nie.

New York, Time SquareWas kann man über New York noch schreiben? Es ist alles beschrieben. Tausendfach. Und jeden Tag kommen Informationen, Beschreibungen, Geschichten dazu.

Denn New York verändert sich ständig und jeder, Einwohner wie Besucher, hat seine eigene Geschichte mit der Stadt, schreibt seine eigene Geschichte. Seine Geschichten.Denn auch die ändern sich mit fast jedem Tag, mit jedem neuen Besucher, jeden neuerlichen Besuch.

Also, dann haben wir es ja. Wir beschreiben die Stadt. In Wort und Bild. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen an Informationen etwas dabei. Und wenn auch nur: „Ach, das war neulich aber nicht da.“ Oder: „Mein New York, das war, das ist ganz anders.“

Schreiben Sie uns also Ihre Geschichte. Versorgen Sie uns mit Ihren Informationen, mit Ihren Imressionen. Wie Sie das machen, das lesen Sie hier.

Apropos: Uns, das sind natürlich wir, also alle Golferinnen und Golfer, die die OnGolf Webseite besuchen.

Für einen ersten Eindruck von New York empfliehlt es sich durchaus, die Insel mit einem Boot zu umfahren. Das bietet z.B. die Circle Line Boat Tour, die an mehreren Stellen rund um Manhattan ablegt. Im Zentrum bietet sich der Anleger am Hudson, Pier 83, ein paar Schritte nördlich von Weehawken Ferry an. Ganz in der Nähe befindet sich der Bahnhof der Greyhound Bus Lines sowie das J.K. Javits Exhibition and Convention Center of New York; also kaum zu verfehlen.


Bayside Golfclub, Albany, Australien

New York City Golfclubs

Ein paar Empfehlungen.

Nicht nur für Golfclubs… auch ein paar Restaurants etc. sind ab sofort gelistet. Viel zu wenige Adressen, zugegeben, aber wir arbeiten daran. Und es wäre schön, wenn Sie uns Ihre Tipps zu New York City schicken würden. Wir nehmen die ...

Apollo Theater Harlem, NY

New York: Harlem

Reopen under new management.

Schwarz-weißer Stadtbezirk. Gefürchtet, begehrt, verkannt. Das ist Harlem. Der Stadtteil der Gegensätze, der vielleicht lebendigste Stadtteil, der Stadtteil, in dem die Musik zu Hause ist. Die Gegensätze treten kaum anschaulicher zutage, als auf der Kreuzung zwischen 96th Street und Park ...

Brooklyn Bridge, NY

New York: Brooklyn

In ständigem Wandel.

Flipping somebody off. Brooklyn: ist geografisch identisch mit Kings County und nach Bevölkerungsgröße mittlerweile größer als Manhattan. Ursprünglich Breuckelen, eine holländische Gründung, hat dieser Bezirk noch viel seiner sprichwortlichen Eigenständigkeit und Eigenart erhalten können. Stolz, Freigeist, Eigenwilligkeit charakterisiert diesen Stadtteil. ...

New York City

New York: Manhattan

Around Big Apple.

Manna-hata oder Mannahatta bedeutet „hügeliges Land“ oder „Land der vielen Hügel“. Kaum zu glauben, wenn man Manhattan heute sieht, aber wer will die Weisheit der alten Indianer anzweifeln. Nun gut, so sei es also. Around Big Apple. Über die Herkunft ...

New Jersey, USA

New York: From New Jersey

West Side Hudson River.

Imaginations from the Other Side Reisende mit Erfahrung entscheiden sich oft dagegen, dort zu übernachten, wo es am schönsten ist. Gibt es einen freien Blick auf diesen Ort, so ist die gegenüberliegende Seite meist die beste, um dessen Schönheit in ...

Time Square New York City

New York: Times Square

Früher der Platz der Obdachlosen und Junkies.

 The Heart of Manhattan. Wir befinden uns, korrekt gesagt, in Midtwon Manhattan. Der berühmte Times Square, vielleicht der am meisten besuchte Platz auf unserem Globus, war einst das Rotlichtzentrum Newy Yorks, Heimstatt für Obdachlose und Junkies. Midtown erstreckt sich vom ...

New York City

New York: SoHo

Der Wandel in South of Houston.

Das Viertel mit dem gußeisernen Gesicht. Und immer wieder die gleiche Geschichte: Blüte und architektonischen Reichtum verdankt das Viertel südlich von Houston Street (South of Houston / SoHo) erstens einer radikalen Entvölkerung und zweitens dem erfolgreichen Kampf gegen den Bau ...

Metropolitan Museum of Arts, NYC

New York: Central Park

For the rich and the beauties of the city.

 Strawberry Fields Forever. Der Central Park liegt da inmitten von Manhattan zwischen der 5th und der 8th Avenue, rechteckig wie gezirkelt, in dichtem Grün je nach Jahreszeit schluckt er die Dauergeräusche der Stadt, dämpft sie runter zu kaum mehr hörbarem ...

Chinatown New York City

New York: Chinatown

Quirliges Leben in der Mott Street.

Good luck. Good health. Long Life. Was so viel heißt wie: see you later, tschüß, ciao… Und dabei lachen sie, die stets freundlichen, munteren, quirligen Asiaten über das ganze Gesicht. Geschäftiges Zentrum von Chinatown ist der Bereich, der von Canal ...

Chelsea Piers, NYC

New York: Chelsea

Kunst als Wertschöpfungsmotor.

Das einzig Bleibende ist der Wandel. So könnte man den Stadteil Chelsea charakterisieren. Chelsea liegt zwischen der 14th und 34th Straße, südlich von Hell’s Kitchen und westlich des Broadways und zieht sich hinunter zum Hudson River, wo die Chelsea Piers ...

Little Italy New York City

New York: Little Italy

Bella Italia in Big Apple.

Er sagte, entweder kommt seine Unterschrift oder sein Gehirn auf den Vertrag.“ Italiener wohnen kaum noch welche in diesem Viertel, vielleicht zählt man bald weniger als fünftausend. Aber das tut der italienischen Lebensart hier, dem einzigartigen, südländischen Flair, der stimmgewaltigen, ...

New York: Financial District

Viel mehr als nur Wall Street.

Danach wird nichts mehr sein wie zuvor. Als am 11. September das World Trade Center von der Oberfläche der Stadt verschwand und mit ihm ca. 2.950 Menschen starben, hinterließ der Terror nicht nur ein riesiges Loch im Boden der Stadt, ...


Abgrund T. Braaven

Es war einer dieser Sommertage in New York, der die Legende dieser Stadt weiterschrieb. Schwarz war, nach einem langen, heißen Sommertag im Juli, genau gesagt am zweiten Tag des Monats, der Himmel von Westen her über Down Town am East River hereingezogen. Es schlug gerade Fünf am Nachmittag und die Menschen, die eben noch ihren Beschäftigungen an diesem Samstag in Manhattan nachgegangen waren, viele in Vorbereitung auf den großen Tag danach, dem Convention Day mit der großen Konfettiparade, hielten inne und viele traten hinaus auf die Straße, auf die Boulevards. Die Autos hatten binnen Minuten ihre Scheinwerfer eingeschaltet und fuhren im Zwielicht Oneway New York North.

Und binnen Minuten, scheinbar Sekunden, wechselte die Szenerie aus der schwülen, dichten, schwerlastig-drückenden Stille des Sommers in ein tosendes Gewitter mit wasserfallartigem Regen, Tropfen groß wie Kokosnüsse, die der Sound des Aufpralls auf die Pergulas der sommerlichen Outdoor-Places, dem Asphalt und den vorbeiziehenden Buiks übertrieben intonierte.

Imres Blut pochte in seinen Adern, schwarz und schwer wie der Regen, der nun so heftig auf den Asphalt prasselte, dass die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos ihr Licht in der Brechung der Tropfen weit streuten.

Imre hatte Berlin vor zwei Tagen verlassen, um seine Freunde undergizmos zu treffen, konnte aber, wie immer, am ersten Tag in New York keine Menschen treffen, sondern musste zuerst in den Central Park und dann auf die Fifth Avenue. Dort, in dem kleinen Fast Food Restaurant, saß er immer nach seiner Ankunft in dieser Stadt seiner Träume, der Stadt, die er empfand wie seine nach außen geworfene Seele, die ihn leitete, manchmal zwang, Dinge zu tun, die er in Berlin nur schwer tun konnte. Hier in Gedanken fielen ihm die Ideen leicht, die Taten schwerelos.

Entwurzelt der Stadt seiner Eltern, Budapest, fremd in seiner Heimat Berlin, sah Imre in den Spiegel der Herrentoilette des Fast Food, über dem handschriftlich geschrieben stand: we can conquer the world but not on an empty stomach –  in dessen Reflektionen er sein eigenes Gesicht nicht wiedererkannte. Er hörte den Regen, schwer fallend die Luft auf die Stadt pressend und sah sich die Avenue heruntergehen mit Beinen, die schwer wurden wie Steine in der Hitze der Mittagsonne im Juli, barfuß dem heißen Asphalt ausgesetzt, der über grüne Wiesenflecken in dem moorigen Grund Mannahattas einst gegossen worden war.

Nur hier war ihm, als sähe er die Gestalt seines Bruders, hörte seine Stimme: hi Imre how are you doing – aus allen sich im Regen verflüchtigenden Impressionen heraus. Die Gesichter und Stimmen seiner Freunde uebergizmos, seiner Freunde in Berlin, alles schien in diesem Regen zu verschwinden, bis nur noch das Bild seines Bruders und das laute Pochen schweren, schwarzen Blutes in seinen Adern dem Regen und den Scheinwerfern der Buiks entgegnete: How are you doing brother.

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