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Bulgarien

Vom Meer in die Berge und zurück

Synonym für Natur und Kultur.

podoboq (CC 2.0)

Bulgarien

Julian Nyča (CC 3.0)

Da ist die quirlige Hauptstadt Sofia, da sind verträumte Bergdörfern in unberührten Gebirgen, prachtvolle Kirchen und feine Sandstrände.Leider ist den meisten Touristen nur die Küstenregion am Schwarzen Meer bekannt; sehr schade. Verständlich ist das aber schon. Denn die fast 400 km lange Schwarzmeerküste bietet nicht nur malerische Buchten, weiße Sandstrände und kristallklares Wasser und zwischen Varna und Burgas zahlreichen Möglichkeiten für einen erholsamen Badeurlaub.

An Sofia kommt ja niemand vorbei. Sie schlendern den Vitosha Boulevard entlang, entdeckt ein paar der vielen kleinen Gassen in der Altstadt, die Alexander-Newski-Kathedrale, die größte Kirche in Bulgarien. Sie wurde im Jahr 1912 fertig gestellt und ist Erinnerungsstätte und Mahnmal für die vielen gestorbenen Soldaten, die im Kampf gegen die Osmanische Unterdrückung gefallen sind.
Sie kommen zur Sophienkirche, die Namensgeberin der Stadt und die zweitälteste Kirche in Sofia. Diesen geschichtsträchtigen Ort gab es sogar schon, als Sofia noch unter römischer Herrschaft stand und unter dem Namen Serdica bekannt war. Weniger bekannt, aber ebenso sehenswert ist die Kirche von Bojana in Sofia, die dank ihrer einmaligen Fresken bereits seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Und, gehen Sie nicht am faszinierenden National Historischen Museum vorbei.

Unbedingt besuchen: Die thrakischen Grabstätten in Sboryanovo. Selbst bei den alten Griechen galten die Thraker bereits als altes Volk, das schon lange vor ihnen existierte. Umso wertvoller sind deshalb die knapp 40 Grabstätten, die erst 1982 von Archäologen im Nordosten von Bulgarien gefunden wurden und mit weiteren 100 freigelegten untergegangenen Siedlungen und Heiligtümern das historisch-archäologische Reservat Sboryanovo bilden. In den bis zu 5 Meter hohen Grabkammern wurde übrigens ein Goldschatz gefunden – kaum zu glauben, dass dies alles so lange unentdeckt bleiben konnte! Das Grab von Sveshtari ist dabei eines der bedeutsamsten, denn es ist das völlig unversehrte sowie unglaublich eindrucksvolle Grab eines thrakischen Königs.

Bulgarien - Rila Kloster

Raggatt2000 (CC BY-SA 3.0)

Bulgarien - Assenov Festung

Vammpi ( GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2)

Bulgarien - Plovdiv - Röm. Theater

Edal Anton Lefterov (CC 3.0)

Bulgarien

( GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2)

Eins, wenn nicht das schönste Kloster findet man in einem Tal auf der westlichen Seite des Rila Gebirges. Im Mittelalter war das Rila Kloster ein Zentrum für Geistige, Künstler und Schriftsteller. Von außen wirkt es wie eine Festung. Und der Eindruck trügt nicht, denn zu Zeiten der Unterdrückung durch das Osmanische Reich galt das Rila Kloster als sicherer Rückzugsort. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die heilige Stätte geplündert und in Brand gesetzt.

Das Rila Gebirge hat mit dem Musala, den mit 2.925 Metern höchsten Berg der Balkaninsel. Hier öffnen sich unfassbar schöne Wanderwege in fast unberührter Natu, z. B. eine Wanderung zu den Sieben Rila Seen. Wer länger bleiben möchte kommt gut unter im Dorf Borowez, dem ältesten Urlaubsort in Bulgariens Gebirgen.

Die Rhodopen sind eine Gebirgskette, die sich östlich vom Rila-Gebirge befindet. Auch hier findet der Wanderer unterwegs wunderschöne Naturschauspiele, ein Gebiet voller Hochgebirgsseen, Höhlen und Wasserfälle vor einem Panorma von elf Zweitausendern, die morgens und abendens ihr unwiderstehliches Licht- und Farbenspiel über das Land streuen.

Der Ort Plovdiv bietet zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie ein Theater und ein Römisches Stadion, die bereits in der Antike erbaut wurden. Die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und typischen Häusern mit reich verzierten Fassaden, weitere Highlights wie die zahlreichen Sakralbauten, zu denen sowohl orthodoxe Kirchen als auch eine Synagoge und die byzantinischen Moscheen, gehören, sind ein Muß auf der Reiseagenda. Genauso wie die mittelalterliche Festung Assenow, die nur rund 20 Kilometer von Plowdiw entfernt liegt.

Erkunden Sie weiter das bezaubernde Veliko Tarnovo, das einst die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches war und durch seine prächtige mittelalterliche Festung und die spektakuläre Lage am Ufer des Flusses Jantra besticht. Tauchen Sie ein in die reiche Geschichte des Landes, während Sie die gut erhaltenen Festungsmauern und die atemberaubende Aussicht von der Zarevets-Festung genießen.

Südlich der Stadt Ruse, in der Nähe zur Grenze zu Rumänien, befindet sich der kleine Ort Ivanovo, ein UNESCO Weltkulturerbe; zurecht. Vor Millionen von Jahren formte der Fluss Lom Höhlen in den weichen Kalksteinuntergrund, die die Bewohner als Wohnstätten nutzten.
Sie gruben Kirchen und Klöster in den weichen Stein und versahen die Höhlen und unterirdischen Räume mit aufwändigen Felsenmalereien, zu sehen unter anderem in der  Felskirche der Jungfrau Maria, eine der Kirchen, in der sich die wohl schönsten Fresken befinden.

Liegen Sie nun schon etwas zu lange am berühmten Sonnen- oder dem nicht minder besuchten Goldstrand? Na, dann besuchen Sie zur Erholung vom Sonnenbrand doch das kleine Städtchen Nessebar ganz in der Nähe. Die historische Altstadt verzaubert jeden Besucher mit ihren engen, kopfsteingepflasterten Gassen und den alten malerischen Häusern mit Erkern, den kleinen Plätzen und den Cafes. Ein wenig mehr Adrenalien gefällig? Dann, auf zum Teufelsschlund in den Rhodopren.

Bulgarien - Goldstrand

Chlempi (CC 2.0)

Die Devil’s Throat Cave ist eine legendenumwobene 175.000 Jahre alte Höhle nahe Bulgariens Grenze zu Griechenland in den Rhodopen, deren Besuch bereits abenteuerlich beginnt, denn man muss zunächst über steile Treppen durch einen engen 150 Meter langen Tunnel in die mystischen Untiefen des Höllenschlunds hinabsteigen. Ist man schließlich angelangt, kann man bereits das Rauschen des 42 Meter hohen unterirdischen Wasserfalls hören, der durch die riesige Höhle schallt.

Bulgarien - Muttergottes-Kathedrale

(GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2)

Bulgarien - SchlossBulgarien - RosentalUnd dann ist da noch Warna.Die Stadt liegt knapp 20 Kilometer vom Goldstrand und rund 95 Kilometer vom berühmten Sonnenstrand entfernt, weitere tolle Strände und beliebte Urlaubsorte befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Doch auch die Stadt selbst bietet einiges: Die wichtigste Sehenswürdigkeit Warnas ist die Muttergottes-Kathedrale, die mit ihren goldenen Kuppeln das prunkvolle Zentrum der Hafenstadt darstellt. Auch die römischen oder byzantinischen Thermen, die hier bereits ab dem 2. Jahrhundert erbaut wurden, sind mindestens einen Besuch wert.

Und last but not least: das Rosental im Zentrum Bulgariens. Das Tal ist ein wichtiges Anbaugebiet der Damaszener-Rose und hier wird auch das in Bulgarien aus der speziellen Rose gewonnene Rosenöl hergestellt – nebenbei bemerkt – das wertvollste der Welt und wird unter anderem im weltberühmten Parfüm Chanel No°5 verwendet. Im Sommer erstrahlt das große Tal in strahlendem Weiß, leuchtenden Rosa und Rot und ist neben seiner extrem wertvollen Flora ein eine Augenweide und eine tiefe Erholung für jeden Besucher; und Ihre Gattin wird es lieben.

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