Vergessenes Kleinod im Languedoc.


7789 Einwohner (2021) zählte die kleine Stadt im Département Hérault in der Region Okzitanien. Ihre Gründung wird bereits um das Jahr 300 v. Chr. datiert. Der Ortsname leitet sich vom lateinischen Piscenae ab und hängt mit dem Flüsschen Peyne zusammen.
Pézenas war im 16. und 17. Jahrhundert Sitz der Regierung und Residenz des Gouverneurs von Languedoc. Armand de Bourbon, Fürst von Conti, machte Pézenas zum „Versailles des Languedoc“. Vielmehr ist aus heutiger Sicht von seiner Geschicte nicht übrig geblieben und man erkennt, wenn niemand mehr darüber redet, ist das Ende der Geschicht im wahrsten Sinne des Wortes nahe.
Aber besucht man heute den Ort, wird man noch einige Dokumente der einst besseren Geschichte vorfinden; tot ist das Örtchen und seine über 2000-jährige Kultur noch lange nicht.


