Am Orinoco - Seite 2

Ein Meer im Regenwald.

Der nächste Weg führte zu einem anderen Dschungelcamp, das wir besuchten. Unterwegs hatten wir jedoch ein wenig Pech mit dem Wetter. Ein ordentlicher Regenschauer erwartete uns. Das Boot hat zwar kein Dach aber mit Hilfe einer großen Plastikplane, die alle an Bord hochhalten mussten, blieben wir trocken. Das ganze Unterfangen dauerte 15 Minuten. Dann ging die Fahrt weiter und ca. 2 Stunden später erreichten wir das andere Camp.

Am Nachmittag fuhren die anderen Touristen wieder raus zum Piranha-Fischen. Wir jedoch wollten nicht erneut mit und liehen uns ein Kanu. Mithilfe zweier Mitarbeiter im Camp ließen wir das Kanu ins Wasser. Mit einem deutschsprachigen Mann, der auch in dem Camp lebte, unterhielten wir uns und fragten ihn, wo wir am besten entlangfahren können.

Er gab uns den Tipp, flussabwärts zu fahren. Also stiegen wir ein und paddelten los.Zwischen den Wasserhyazinthen hindurch genossen wir die Ruhe und die einzigartige Atmosphäre. Nur die Blackflies sind extrem nervig und schwirren die ganze Zeit in Scharen um einen herum. Bloß aufpassen, dass die nicht beißen.

Los Llanos VenezuelaWir kamen bei Sonnenuntergang wieder an der Lodge an, hievten das Kanu hoch und entspannten uns.

Der nächste Tag. Heute war unser letzter Tag im Orinoco Camp und gleichzeitig auch der letzte Urlaubstag. Leider ging es mir nicht gut und ich verzichtete auf das Frühstück. Auch die anstehende Tour unternahm Marcel alleine. Es ging erneut in den Dschungel.

Gegen 15:00 Uhr hieß es dann auch für uns: Abfahrt. Mit dem Boot ging es den Weg wieder zurück zum Hafen. Pünktlich um 18:30 Uhr flogen wir zurück nach Caracas, von aus wir den Flug nachhause antraten.

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