Freycinet

Nationalpark mit berühmter Wineglass Bay.

Eins von Tasmaniens Beauties.

Freycinet - TasmanienDie A3 von Hobart aus in Richtung Norden an der Ostküste Tasmaniens entlang, etwa drei Autostunden entfernt liegt der Freycinet Nationalpark. Genießen Sie die Fahrt, diese wundervolle, friedliche Landschaft, die ab Swansea eine gewisse Aura von romantischer Poesie annimmt.

Das Highlight, die Winglass Bay, zu der alle aufbrechenb, also auch Sie, ist nicht ganz so mühelos zu erreichen, wie die Schilder auf dem Weg dorthin versprechen. Wenn Sie schon länger im Süden des Kontinents unterwegs waren, werden Sie schon mehrmals diese unliebsame Erfahrung gemacht haben, dass die Versprechen, also die öffentlichen Werbeaussagen nie gestimmt haben; spätestens wenn Sie gelesen haben: „Die Zimmer sind alle zum Meer hin ausgerichtet“, die kürzestes Distanz zum Meer aber misst ca. sechshundert Kilometer, dann begreifen Sie, dass es in Australien – und das gilt auch für Tasmanien – nichts Vergleichbares zu unserem, in Deutschland üblichen Gesetzt gegen unlauteren Wettbewerb gibt.

Hier öffnet ein Pet Shop under new mangement, ist jeder Strand der beste auf der Welt, die Bäckerei sowieso und der Aufstieg im Freycinet zur Wineglass Bay locker in dreißig mühelosen Minuten zu absolvieren.

Freycinet - TasmanienWer würde denn auch sich auf den Weg machen, sagte man ihm, es dauert ca. 3 Stunden, wenn man gut zu Fuß ist und geht davon 179 Minuten lang steil bergauf. Wer will die Wahrheit schon hören? Und es ist gut so.

Denn viele Menschenb machen sich auf den unbeschwerlichen Weg, den sie sonst nie machen würden, und kommen dann hundsmüde und ausgelaugt bis auf die Knochen oben an der Aussichtsplattform an – und das ist milde ausgedrückt – und nicht wie vermutet in der Wineglass Bay, sondern etwa zwei Stunden Abstieg davon entfernt; nur zum Gucken.

Aber auch das ist gerecht, es lohnt sich und keiner, der es bis dahin geschafft hat, bereut es. Die Tiere unterwegs, die gigantischen Felsformationen, die zum Ende des Aufstiegs immer spektakulärer werden und schlussendlich der finale, ultimative Blick in eine Laune der Natur, die große Schönheit schuf, das würde nicht gesehen, wäre die Wahrheit davor. Manchmal gilt: Lügen machen lange Beine. Und Gott sagte verschmitzt: und es ist gut so.

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