Kunstraub finanziert islamischen Terror

Beachtenswerter Beitrag in ARD am 20.10.2014

Verstrickung von Kunsthandel, Al Qaida und Islamischer Staat.

Palmyra

Tempel des Baal, PalmyraDie schamlose Verstrickung deutscher Kunsthändler in die Plünderung und Zerstörung von Kunstwerken und kulturellen Einrichtungen von Weltrang hatte ein ARD-Film von Volkmar Kabisch und Andreas Wolter zum Thema; ausgestrahl am 20.10.2014.

Zu Wort kam u.a. auch ein ehemaliger Hehler, der sein Werk im großen Stil und mit viel Erfolg ausgeführt hat. Wie sehr Deutschland neben New York und London, vor allem München und ein dort ansässiges Kunst-Auktionshaus in diese kriminellen Machenschaften verstrickt sind und mit welcher Gründlichkeit die islamistischen Milizen Weltkulturerbe plündern, oder, wie ein ein syrischer Interbviewpartner ausdrückte: Hier wird das Gedächtnis der Menschheit ausgelöscht, ließ jeden Kunstliebhaber das Blut gefrieren.

Keine Chance in einem ausweglosen Kampf für die irakischen und syrischen Museumsleiter und Kuratoren, zumal es an durchgreifenden Gesetzen in Deutschland fehlt, bzw. da vorhandene Gesetze von staatlichen Stellen nicht konsequent exekutiert, ja eher stillschweigend ignoriert werden.
Das ganze geht nun schon seit der Besatzung des Iraks durch die amerikanischen Truppen, die die sofort einsetzende Plünderung der Kulturgüter und kulturellen Einrichtungen nicht nur nicht zu verhindern wussten, sondern es auch zuließen, dass reger Handel mit Kunstraubgut nach Amerika einsetzte.
Dass deutsche Kunsthändler an diesem gewinnträchtigen, bislang völlig risikolosen Geschäften kräftig schmarotzen verwundert nicht. Selbst einmaschieren will man ja nicht mehr. Aber an die alten Erfahrungen mit großangelegtem Kunstraub aus der Nazizeit erinnert man sich schon und das hypergeile Beutegefühl will man auch heute wieder nicht missen; bayerische Drecksbande!

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