Jahresrück- und Ausblick 23/24 - Seite 7

Mit ökonomischen Absichten

Joe baut, Xi zittert und Olli rennt planlos rum.

Köln im Jahr 1945Köln im Jahr 1945Köln im Jahr 1945Köln im Jahr 1945Was kommt ist eine dauerhafte Inflation, deren Triebkräfte die Umwelt, die politische Unzulänglichkeit und Arbeitsverweigerung sowie der Preisauftrieb der verlorenen Zeit sind. Es kostet halt ein Vielfaches, wenn man die kaputten Brücken, die vor zwanzig Jahren schon hätten saniert werden müssen, heute wieder instandsetzen muss. Alles, was vom Dicken aus der Pfalz und seiner nachfolgenden Semi-Heiligkeit einfach liegen gelassen worden ist, schlägt heute und in der nächsten Dekade voll ins Kontor; allein das schon, und dabei haben wir nicht einmal die großen, notwendigen Transformationen berücksichtigt.

Swaying Joe immerhin verbaut über zehn Jahre hinweg rund 370 Milliarden Dollar (345 Milliarden Euro) an Subventionen aus dem Inflation Reduction Act. Die Investitionssumme wird am Ende aber auch drei- oder fünfmal so hoch ausfallen, da niemand so genau weiß, wie viele Unternehmen sich beteiligen werden; aber es werden viele sein. Little Olaf schwankt und zögert noch und lief bereits irre, als festand, ihm fehlen 13 Mrd. Euro für ein bisschen Subventionen, die zudem auch noch US-Firmen wie Microsoft zugute kommen. Nun ja, wenn wir erst einmal Chips auf deutschem Boden herstellen können, werden wir unabhängig sein und Taiwan nebst Südkorea werden Tränen in die Augen schießen. Der Grinsemann wird eigentlich genug damit zu tun haben, seine Banken zu retten und dafür braucht er Geld, viel Geld. Und das kann, da ein funktionierendes Finanzsystem in der VRC nicht vrhanden ist, nur aus dem Export in die USA und nach Europa kommen, wo er höchst wahrscheinlich demnächst anklopfen wird, wenn er mit Joe unter der Bttdecke fertig ist; arme Frau von der Leyen.

In 2024 wird also überall am Hals der Zinsentwicklung gewürgt. Glauben die deutschen Ökonomen wirklich an ihre Mär, dass die Zinsen in Deutschlan in diesem Jahr sich der 2,5% Marke annähern werden? Schön wär’s, allein uns fehlt der Glaube. Die Wirtschaft steckt in einer Rezession, die Politik ist sklerotisch phantasielos, also braucht es weder Unternehmen noch Bürgerinnen und Bürger, sie mit Kraft umzusetzen; schlaft weiter, Allemannen. Deutschland schleppt sich mühsam zur nächsten Wahl der Hoffnungslosigkeit, denn woher sollen denn in Berlin, vom dem man einmals sagte, es sei Pleite aber sexy, neue, frische Impulse kommen? Wer will denn schon mit Friedrich im Märzen im frischen Gras des Frühlings aufglühen?

Bitte lesen Sie weiter auf Seite 8: Von Liebe und Lenz.

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