Golfreisen: Thailand - Seite 3

Thailand

ThailandThailandDie Kultur Thailands ist stark von den Kulturen jener Völker beeinflusst, die das Land vor der Ankunft der Thai besiedelten, sowie von seinen Nachbarn, gleichwohl hat sich que durch alle Einflüsse das Prinzip der Seniorität in der thailändischen Gesellschaft durchgesetzt. Ältere Geschwister sind den jüngeren gegenüber verpflichtet, im Gegenzug schuldet der Jüngere dem Älteren Gehorsam .

Der traditionelle Gruß Wai wird Höhergestellten entgegengebracht; der König als am höchsten gestellte Person des ganzen Landes wird, ebenso wie seine Bildnisse, grenzenlos verehrt.
Leider gehören zum Alltag heute Menschenrechtsverletzungen, mit Billigung der zuständigen Behörden begangene Willkür, Folter und Misshandlungen.

Amnesty International berichtet in seinem Report 2017, dass Folter und andere Misshandlungen weiterhin verbreitet seien. Politiker, Landrechtsaktivisten und Menschenrechtsverteidiger sind nicht selten mit Verfolgung, Inhaftierung, Schikanen und physischer Gewalt konfrontiert. Militärangehörigen ist es erlaubt, Personen wegen eines breiten Spektrums von Straftaten ohne gerichtliche Genehmigung festzunehmen.

Zahlreiche Personen wurden wegen Majestätsbeleidigung angeklagt und zu Gefängnisstrafen von bis zu 60 Jahren verurteilt. Das Gesetz gegen Computerkriminalität ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung und Kontrolle der sozialen Medien und die Inhaftierung von Facebook-Nutzern, wenn sie mit Regierungskritikern in Kontakt treten. Am 11. Dezember 2018 verschwanden drei thailändische Dissidenten, die sich im benachbarten Laos in Sicherheit gewähnt hatten. Zwei von ihnen wurden später tot und gefesselt im Mekong gefunden; vom dritten fehlt jede Spur.

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ThailandThailandThailand ist Zielland für den internationalen Menschenhandel, Prostitution, Kinderpornografie und Drogenhandel. In Thailands Fischereiflotten sind Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen weitverbreitet. Es gibt die Todesstrafe, die seit 2003 durch die Giftspritze vollzogen wird. Im Jahr 2012 warteten etwa 2500 Menschen – hauptsächlich wegen Drogendelikten – in thailändischen Gefängnissen auf ihre Hinrichtung.

Korruption gehört in Thailand seit jeher zum alltäglichen Leben. Über die Hälfte der thailändischen Haushalte erleben Korruption als Alltag, wogegen selbst die Ndrangheta und die sizilianische Mafia harmlos erscheinen. Im Vergleich zu 2014 hat sich die Lage bis 2016 weiter verschlechtert. Im Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) der Transparency International belegte das Land gemeinsam u. a. mit Peru, Gabun und den Philippinen Platz 101 von 176 Ländern (Stand 2016).

Über 75 Prozent der Firmen geben an, regelmäßig bis immer bestechen zu müssen. Über 10 Prozent der Privatpersonen geben an, Bestechungszahlungen leisten zu müssen. Insbesondere gilt die thailändische Polizei als Drahtzieher krimineller Machenschaften und als korrupt. So wird zum Beispiel bei Verkehrsvergehen in der Provinz Chon Buri die Geldstrafe, ohne Quittung an Ort und Stelle durch die Polizeibeamten kassiert. Eigentlich müssen Geldstrafen in Thailand grundsätzlich auf dem nächsten Polizeirevier beglichen werden. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangten im Juni 2009 Fälle von 150 Erpressungen, bei denen Touristen des Ladendiebstahls bezichtigt wurden und sich freikaufen mussten. Verschiedene europäische Länder warnen mittlerweile vor solchen Betrugsmaschen der thailändischen Polizei.

Die meisten Informationen zu Thailand haben wir aus dem Internet und von Wikipedia entnommen. Die OnGolf-Community würde sich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Ansichten in Wort und Bild den Lesern zur Verfügung stellen können. Herzlichen Dank vorab für Ihre Mitarbeit.