Golfreisen: Irland - Seite 3

Éire: Landschaftliche Impressionen.

Zu Irland gehören Schlösser. Zahllose Schlösser. Und Burgen. Zahllose Burgen. Prachtvolle Schlösser, trutzige Burgen, pompöse Herrenhäuser aus vergangenen Zeiten prägen die irische Landschaft wie eine mittlerweile fast zehntausend Jahre alte Geschichte. Die begann mit der Besiedlung etwa 7000 v. Chr. und ab 300 v. Chr. mit den keltischen Einwanderern, die am Übergang von der Bronzezeit zur Eisenzeit, keltische Sprache und Kultur auf die Insel brachten.

Im Römischen Reich war die Insel Irland unter dem Namen Hibernia bekannt. Im Laufe der Geschichte gab es eine Reihe von Königreichen und Fürstentümern in Irland. Der Christianisierung Anfang des 5. Jahrhunderts durch Sklaven aus der bis etwa 410 römischen Provinz Britannien, unter ihnen auch der heutige Nationalheilige Patrick von Irland, folgte die erste irische Blütezeit, in der unzählige Klostersiedlungen (u. a. mit den berühmten Rundtürmen) entstanden; diese wurde ab etwa 800 durch die Beutezüge der Wikinger unterbrochen bzw. beendet (Wikipedia).

Irland

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Überall auf der Insel kann man Irlands Geschichte spüren und teilweise sogar erleben. Nehmen Sie sich Zeit, viel Zeit und entdecken Sie ein Land, dessen alte Geschichte, reizvolle Landschaften und spektakuläre Küsten einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden und eine wirkliche Bereicherung für jeden Europäer ausmachen. Was Sie unbedingt besuchen müssen, hier eine kleine Auswahl.

Der Ring of Kerry ist eine malerisch zerklüftete Steilküste, die nicht umsonst von vielen, die sie erlebt haben, als vermutlich schönste Küstenstraße Europas bezeichnet wird.

Der Fluss Shannon, der von Norden nach Süden verläuft, ist mit etwa 370 km der längste der Insel. In den Ebenen liegen zahlreiche Seen, welche die Landschaft maßgeblich prägen.
Lough Corrib ist der größte See Irlands und nach Lough Neagh, der zu Nordirland gehört, der zweitgrößte der irischen Insel.
Der höchste Berg ist mit 1041 m der Carrauntoohil (andere Namen Carrantuohill, Carrantual, Carntuohil) und liegt im Südwesten der Insel in den Macgillicuddy’s Reeks.

Die Beara-Halbinsel im Südwesten Irlands bieten eine sehr spezielle Atmosphäre im Licht der unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Schafweiden, spärlich bewachsene Berge, tiefe Wälder und zahllose kleine Seen prägen die Halbinsel.

Connemara mit seinen kargen Hochebenen, hohen, kahlen Bergketten, davor verschwenderisch üppig blühenden Wiesen und Hecken, heidebedeckten Torfmooren und teils norwegisch anmutenden Fjorden, Wälder, Seenlandschaften und ausgeprägten Küstenlinien im Westen der County Galway, direkt am Atlantik gelegen – was anderes als schlichtweg ein Traum werden Sie dort erleben?

Die Burren, südlich von Galway gelegen, sind eine regelrechte Steinwüste und gehören zu den faszinierendsten Karstlandschaften Europas. In den Memoiren von Edmund Ludlow aus dem Jahre 1699 heißt es über die Burren, dass sie ein Gebiet seien, wo es nicht genug Wasser gäbe, um einen Mann zu ertränken, nicht genug Holz, um ihn aufzuhängen, und nicht genug Erde, um ihn zu begraben.

Donegal. Die berühmten, spektakulären, atemberaubenden, fast 600 Meter in die Tiefe stürzenden Klippen mit ihren einsamen Sandstränden, wo Sie in winzigen Ortschaften köstliche Meeresfrüchte in gemütlichen Pubs genießen.

Antrim Coast. Einer der dramatischsten Küstenabschnitte Europas mit dem sagenumwobenen Giant’s Causeway, der „Carrick-A-Rede“-Hängebrücke und den spektakulären Ruinen von Duluce Castle. Hier schlägt auch das Herz des irischen Whiskeys in der berühmten Bushmills Distillery.

Die bis zu 214 Meter hohen Klippen der Cliffs of Moher gehören zu den höchsten Steilklippen Europas und zählen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Irlands.

Dingle-Halbinsel wird oft auch als Schwester von Kerry bezeichnet. Die Halbinsel imponiert mit einer knapp 50 Kilometer langen und bis zu neun Kilometer breiten, zerklüftete Steilküste mit feinen Sandstränden sowie eine große Zahl an frühchristlichen Denkmälern und eisenzeitlichen Befestigungsanlagen.

Nordirland - BelfastNordirland - Belfast Belfast in Nordirland wurde von Reisenden lange Zeit gemieden. Heute ist die Stadt Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt und die Stadt am River Lagan hat auch jede Menge zu bieten: Das Ulster Museum etwa informiert umfassend über die Zeit des Nordirlandkonflikts vor dem Karfreitagsabkommen und bietet spektakuläre Funde des 1588 gesunkenen Schiffs „Girona“ (benannt nach der spanischen Provinz Girona), das zur spanischen Armada gehörte. Auf der östlichen Seite des Flusses Lagan befindet sich das Odyssey Center mit großem Saal für Sport und Konzerte, einem IMAX-Kino und einem großen, interaktiven Museum, W5 genannt.
Im Cathedral Quarter kann man tagsüber tolle Street Art entdecken und abends um die Häuser ziehen und dabei Pubs entdecken mit einer einzigartigen Aura von Alltag und Geschichte, wie es sie nur hier zu geben scheint. Und im Titanic Belfast wird die Geschichte des dramatischen Schiffsunglücks lebendig.
Nordirland - Belfast